Carsharing oder günstiger Gebrauchtwagen

26. Januar 2012

Nicht selten entscheiden sich Studenten, die die laufenden Kosten für ein günstig angeschafftes Auto unterschätzt haben, zum Gebrauchtwagenverkauf, um Carsharer zu werden. Was aber macht das neue Pool-Konzept so interessant? Worauf ist zu achten und wann lässt sich sparen?

Spätestens als die Deutsche Bahn die Idee grenzenloser Mobilität umzusetzen versuchte, Fahrräder an Hauptverkehrstrassen stellte und letztlich auch die Flinkster-Kampagne startet, stehen Gelegenheitsfahrer vor einer schwierigen Wahl. Die Anschaffungskosten eines alten Gebrauchtfahrzeugs mögen gering sein, aber Spritschleudern und steigende Benzinkosten schmälern das Haushaltsgeld empfindlich. Dazu Versicherungsbeiträge und Steuerabgaben, die schon einmal den Monatsersparnis auffressen können.

Das Flinkster Projekt setzt genau hier an und führt bundesweite Spartarife ein, um Wenigverdienern oder – Fahrern Mobilität zu ermöglichen. Ab 2,30 pro Stunde lassen sich Kleinwagen wie Fiat Panda, Citroen C1 oder Peugot 107 mieten. Dazu kommen 0,17 Cent für jeden verfahrenen Kilometer. Das Benzin ist allerdings inklusive und getankt wird auf kosten der Deutschen Bahn. Summa Summarum fallen für eine 10 Kilometer-Strecke also unter fünf Euro Gesamtkosten an, wenn man das Auto beispielsweise für den Wocheneinkauf ausleiht.

Attraktiv und selbst von günstigen Pool-Autos, zum Beispiel das einer studentischen Wohnungsgemeinschaft, nicht zu schlagen, sind die gemieteten Autos vor allem, wenn Fahrgemeinschaften unter mehreren Interessierten abgesprochen werden. Der gemeinsame, wöchentliche Einkauf im Supermarkt ist dadurch nicht nur bequem, sondern sogar günstiger als eine Kurzstrecke mit dem Bus – und eine gute Alternative zum Transport der Einkaufstüten ist ein Auto schließlich allemal. Mehr als ein Auto benötigen WGs in den seltensten Fällen. Deshalb einfach einen guten Auto Ankauf Service suchen und die anderen Fahrzeuge zu Geld machen.

Wer sich zur Nutzung des Flinkster-Programmes entscheidet, muss sich allerdings einmalig registrieren, wobei für Nichtstudenten eine Gebühr von bis zu 50 Euro anfällt. Wer ohnehin schon mit der Bahn Mobil ist und über eine Bahncard verfügt, zahlt dagegen nichts. Studenten können sich in bestimmten Städten, zum Beispiel Köln und Stuttgart, ebenfalls umsonst anmelden und erhalten darüber hinaus einen Gutschein für CallaBike der Deutschen Bahn über fünf Euro – jeden Monat.

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